#BTW13 und Social Media: 11 lesenswerte Beiträge

Bildschirmfoto 2013-08-30 um 09.12.51Social Media und die Bundestagswahl: Das Thema ist derzeit vielleicht präsenter, als der Einfluss sozialer Medien auf den Ausgang der Wahl. Die Bedeutung von Facebook, Twitter oder Netzwerken, die wir vielleicht noch gar nicht kennen, wird für Politiker in Zukunft aber weiter konstant rasant zunehmen.

Ich habe vor einigen Tagen hier im Blog beschrieben, wie Politiker soziale Netzwerke aus meiner Sicht viel besser für sich nutzen können: Indem sie sich mutiger in die Kommunikation stürzen und die Leute in den Netzwerken abholen, wo sie ohnehin sind.

In den vergangenen Tagen und Wochen sind einige spannende Artikel zum Thema Social Media, Bundestagswahl und Politik erschienen. Ich habe nachfolgend 11 interessante Beiträge aufgelistet. „#BTW13 und Social Media: 11 lesenswerte Beiträge“ weiterlesen

Facebook und die Probleme mit neuen Funktionen

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Screenshot: Facebook-App

Welche Statusmeldungen zeigt mir Facebook warum in meinem Newsfeed an? Eine Frage, über die sich viele meiner Freunde und Bekannte fürchterlich aufregen: Sie haben das Gefühl, zu viel Spam und zu wenig Relevantes zu sehen.

Facebook selber hat diese Woche Veränderungen im Newsfeed-Algorithmus angekündigt, will Statusmeldungen künftig mehr nach Relevanz und weniger nach Zeit filtern. Für BILD.de habe ich aufgeschrieben, was Facebook konkret am Anzeigemodus im Newsfeed ändert.

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Mehr als Facebook und Twitter: Warum es sich für Unternehmen und Journalisten lohnt zu bloggen

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Foto: tilo-hensel.de

Tilo Hensel (21, @TiloHensel) studiert Online-Medien-Management an der Hochschule der Medien in Stuttgart und hat im Rahmen seines Studiums eine Hausarbeit mit dem Titel „Die Relevanz von Corporate Blogs im Social Media Marketing“ verfasst. Darin beschreibt er unter anderem, was ein Corporate Blog für Unternehmen leisten kann.

Auf der re:publica 2013 habe ich Tilo als angenehmen und kompetenten Gesprächspartner kennengerlent. Anlässlich seiner Hausarbeit habe ich ihn gefragt, zu welchen Fehlern Unternehmen laut seinen Erkenntnissen in ihrer Social Media Strategie tendieren und inwiefern auch Journalisten, Medienschaffende und Freiberufler aus diesen Ergebnissen etwas lernen können. Die gesamte Hausarbeit könnt ihr auf seinem Blog nachlesen.

Welchen Vorteil hat es für Unternehmen ein Corporate Blog haben?

Tilo: „Die Vergangenheit hat gezeigt: Social Networks kommen und gehen. Ein Corporate Blog hingegen stellt eine Konstante im wechselhaften Social Media Umfeld dar. Das selbst gehostete Blog ist unabhängig, man behält sämtliche Rechte an dem eigenen Content und die Kontrolle über dessen Verwendung, und man hat freie Gestaltungsmöglichkeiten. Die Inhalte, die in einem Blog publiziert werden, sind öffentlich und für jeden Internetnutzer zugänglich. Es wird eine plattformunanabhängige Community aufgebaut. Blog Content ist lange auffindbar in Suchmaschinen. Somit werden Interessenten auf das Unternehmen, dessen Produkte und Dienstleistungen aufmerksam.“

Welche Fehler machen Unternehmen in ihrer Social-Media-Strategie?

Tilo: „Viele Unternehmen scheinen Social Media und Social Networks gleichzusetzen und konzentrieren ihre Social Media Aktivitäten ausschließlich auf Präsenzen in kommerziellen Social Networks. Damit verschenken sie ihren originären Content und begeben sich leichtfertig in Abhängigkeiten. Ihnen ist oft gar nicht bewusst, dass sie Reichweite nur auf der betreffenden Plattform aufbauen und lediglich die Menschen erreichen können, die dort Mitglied sind.“

Warum werden Blogs von vielen Unternehmen vernachlässigt?

Tilo: „Das Betreiben eines Corporate Blogs erfordert mehr noch als das Betreuen anderer Social Media Kanäle Mitarbeiterkapazitäten, ein spezielles online-journalistisches Verständnis und ein größeres technisches Know-how. Um ein angemessenes Qualitätsniveau und eine langfristige Kontinuität zu gewährleisten, braucht es Sorgfalt und Ausdauer. Weil viele Unternehmen nur diese Anforderungen sehen und weniger
den Mehrwert, scheuen sie den Aufwand.“

Was kann ein Corporate Blog, was Facebook und Twitter nicht kann?

Tilo: „Ein Corporate Blog kann entsprechend dem Corporate Design gestaltet werden, Blog Inhalte sind editierbar, beliebig teilbar, exportierbar, durchsuchbar. Der Blog kann als Zentrum der Unternehmenskommunikation betrachtet werden, auf den sich Postings auf allen anderen Kanälen beziehen.“

Werden Unternehmen in Zukunft wieder vermehrt Blogs nutzen. Wenn ja: Warum?

Tilo: „Der Trend geht eindeutig zu immer mehr spezialisierten kleinen Social Networks, was zu einer gewissen Unübersichtlichkeit der Social Media Landschaft führt. Ein Corporate Blog ist dabei ein probates Mittel, um die verstreuten Inhalte an einem Ort zusammenzuführen. Aus diesem Grund werden, so denke ich, Blogs wieder an Bedeutung gewinnen. Ein Corporate Blog macht Social Network Präsenzen keineswegs überflüssig. Die intelligente Kombination bringt die größte Aufmerksamkeit und Resonanz.“

Lassen sich aus deinen Ergebnissen auch Rückschlüsse/Empfehlungen für einzelne Berufe, wie etwa Medienschaffende, ziehen?

Tilo: „Die Aussagen, die ich für Unternehmen getroffen habe, gelten meines Erachtens in gleicher Weise auch für alle Freiberufler und Selbstständige. Ein Blog gibt ihnen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote attraktiv zu präsentieren und sich im Rahmen einer Content Strategie zu positionieren. Ich gehe so weit zu sagen, dass es auch für jede Privatperson interessant ist, sich auf einem Blog über Hobbys, Interessengebiete, Erlebnisse und persönliche Meinungen zu äußern.“

Fotos auf Facebook: Was jeder Nutzer beachten sollte

Jeden Tag stellen die eigenen Facebook-Freunde neue Fotos auf ihren Profilen ein. Jeden Tag wächstBildschirmfoto 2013-07-16 um 18.55.36 somit auch der Foto-Berg im Freundeskreis des sozialen Netzwerks. Wer von uns kann schon sagen, dass er einen Überblick über alle Bilder hat, die von einem selber im Facebook-Freundeskreis kursieren?

An der Uni Hannover hat der wissenschaftlicher Mitarbeiter Benjamin Henne eine App programmiert: Sie verrät, wie viele Fotos die eigenen Freunde insgesamt teilen und soll laut Henne einen „Aha-Effekt“ bei den Leuten auslösen: Sie sollen darüber nachdenken, welche Fotos sie von sich und vor allem auch anderen teilen.

Ich habe die App ausprobiert, das Ergebnis hat mich überrascht: Mein Freundeskreis hat insgesamt über 25 000 Bilder geteilt. Für Bild.de habe ich aufgeschrieben, worüber man beim Teilen von Bildern auf jeden Fall kurz nachdenken sollte und dazu den Social-Media-Knigge „Alle meine Freunde“ vorgestellt.

Über den Wert sozialer Medien am Beispiel Sabine Lisicki

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Link zur interaktiven Grafik mit allen Zahlen im Detail: http://s3.datawrapper.de/IMuSe/

Prominente und Social Media – seit Jahren ein äußerst dynamisches Thema, das auch in Zukunft sicher noch spannende Veränderungen bringen wird. Zuletzt hatte es deutsche Tennisspielerin Sabine Lisicki bis in Wimbledon-Finale geschafft und eine entsprechend große Öffentlichkeit erfahren.

Das wirkte sich auch auf ihr Facebook- und Twitter-Profil aus: Während des Turniers stieg die Zahl neuer Fans bei Facebook in der Spitze auf mehr als 50.000 pro Tag, wie die obige Grafik zeigt. Entsprechend überwältigt äußerte sich Lisicki auf Twitter. „Über den Wert sozialer Medien am Beispiel Sabine Lisicki“ weiterlesen

Über Graph Search und den Nutzen für Blogger und Journalisten

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Screenshot der Graph Search-Seite von Facebook: https://www.facebook.com/graphsearch

Bereits im Januar hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Möglichkeiten der neuen Suche im Social Graph vorgestellt. Künftig können alle öffentlich geteilten Inhalte bei Facebook systematisch durchsucht werden. Nach einem halben Jahr Beta-Phase hat das Netzwerk nun damit begonnen, die Suche für Facebook-Mitglieder freizuschalten.

Klingt erstmal weit weg von allen deutschen Nutzern. Worüber man sich aber bewusst sein sollte: Jeder, der Graph Search nutzt – also weltweit jeder, der seine Profil-Sprache auf „English US“ umgestellt hat – kann nun alle öffentlich eingestellten Informationen von allen Facebook-Profile durchsuchen.

Für Bild.de habe ich aufgeschrieben, was auch deutsche Facebook-Mitglieder deshalb nun beachten sollten.

Bei aller Kritik an den Funktionen bringt Graph Search gerade für Journalisten und Blogger einige sehr interessante neue Möglichkeiten. „Über Graph Search und den Nutzen für Blogger und Journalisten“ weiterlesen

Klicktipp: Infografik zeigt Beziehungen zwischen Tausenden Start-ups, Gründern und Investoren

Schöner Klicktipp: Die Infografik-Plattform Visual.ly hat eine interaktive Grafik veröffentlicht, auf der die Beziehungen zwischen Tausenden Gründern, Investoren und Start-ups abgebildet sind.

Mit wenigen Klicks lassen sich dabei zum Beispiel alle Investoren zu einer bestimmten Firma anzeigen. Außerdem kann man sehen, welcher Investor wann wo investiert hat und welcher Gründer wann zusätzlich welche Start-ups auf den Weg gebracht hat. Die Infos für das Pojekt kamen laut den Machern von der Datenbank Crunchbase.

Ein tolles Beispiel für die interaktive Aufbereitung riesiger Datenmengen. Ein Klick auf den Link unter dem Bild führt Euch zu der Seite.

Leseliste: Warum es bei Instagram und Vine um mehr als eine Video-Funktion geht

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Screenshot: Instagram im App-Store

Im Wettbewerb zwischen Vine und Instagram ist in den vergangenen Wochen richtig Bewegung gekommen. Vor einigen Tagen vermeldete das Portal The Verge, dass auf Twitter mittlerweile mehr Vine- als Instagram-Links geteilt werden, berief sich dabei auf Topsy-Analytics.

Grund hierfür ist die Vine App für Android, die Anfang Juni erschienen ist. Am Donnerstag nun ist Instagram in die Offensive gegangen und hat auf einer Facebook-Presseveranstaltung eine Video-Funktion für die App vorgestellt.

Letztlich geht es dabei um viel mehr, als die bloße Möglichkeit, Videos aufzunehmen. Ich habe nachfolgend spannende Artikel zu dem Thema verlinkt, die über die bloße Event-Berichterstattung hinausgehen, interessante Aspekte im Konkurrenzkampf zwischen Facebook (Instagram) und Twitter (Vine) aufgreifen und die Funktionen der Dienste detailliert beschreiben: „Leseliste: Warum es bei Instagram und Vine um mehr als eine Video-Funktion geht“ weiterlesen

Soziale Netzwerke: Wie Facebook, Twitter und Co. das Stadtbild von New York prägen

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Eintrittskarte der New York Yankees: Auf der Vorderseite sind Twitter-Account und Facebook-URL des Klubs prominent vermerkt

Ich hatte Ende Mai das große Glück, mit der Axel Springer Akademie acht Tage in New York verbringen zu dürfen. Unter anderem haben wir Seminare an der Columbia Journalism School besucht und in diesem Rahmen auch unsere Redakteurszeugnisse erhalten.

Was mir in der Stadt besonders auffiel: Die Logos der großen Sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Instagram, sind im Stadtbild und Alltag extrem präsent. Das gilt vor allem für die Sport-Mannschaften: Das Fußball-Team Red Bull New York erklärt seinen Zuschauern während des Spiels, wie sie Eintrittskarten direkt über Facebook kaufen können. Beim Baseball gibt es Werbebanden, die sich auf Hashtags beschränken. Auf Eintrittskarten sind die Logos der Sozialen Netzwerke prominent aufgedruckt. „Soziale Netzwerke: Wie Facebook, Twitter und Co. das Stadtbild von New York prägen“ weiterlesen

„Welt Kompakt“: Wie junge Medienmacher heute arbeiten

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Screenshot: Welt Kompakt

In „Welt Kompakt“ und auf Welt.de ist heute ein Stück über die Ausbildung an der Axel Springer Akademie erschienen (die sich für mich nun langsam dem Ende zuneigt). In dem Artikel erzählen Journalistenschüler, was sie an ihrem Beruf schätzen, mögen und was sie bewegt.

Ich durfte ebenfalls kurz kurz schildern, was ich an der Akademie gelernt habe, was ich in Zukunft mache und warum das alles ziemlich cool ist. Den ganzen Artikel gibt’s bei der Welt nachzulesen.

WhatsApp-Erfolg in Deutschland: Der Nutzwert schlägt alles

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Screenshot der WhatsApp-Anwendung für iOS

Mir persönlich ist es besonders in den vergangenen Monaten aufgefallen: Trotz iMessage und Facebook-Messenger und SMS findet meine Textnachrichten-Kommunikation auf dem Smartphone noch häufiger als ohnehin über WhatsApp statt. Plötzlich ist man in wahnsinnig praktischen – manchmal auch wahnsinnig nervigen – Gruppen, was einen zum Teil riesigen Nachrichtenstrom auf dem Smartphone verursacht.

Der „Focus“ hat dieses vage Gefühl nun mit Zahlen untermauert: Demnach soll es im März dieses Jahres 13,7 Millionen WhatsApp-Nutzer in Deutschland gegeben haben. Im Oktober 2012 sollen es noch 9,3 Millionen gewesen sein. Zum Vergleich: Facebook kam im Oktober 2012 auf 12 Millionen mobile Nutzer, im März 2013 auf 15,6 Millionen. „WhatsApp-Erfolg in Deutschland: Der Nutzwert schlägt alles“ weiterlesen