
Ich hatte Ende Mai das große Glück, mit der Axel Springer Akademie acht Tage in New York verbringen zu dürfen. Unter anderem haben wir Seminare an der Columbia Journalism School besucht und in diesem Rahmen auch unsere Redakteurszeugnisse erhalten.
Was mir in der Stadt besonders auffiel: Die Logos der großen Sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Instagram, sind im Stadtbild und Alltag extrem präsent. Das gilt vor allem für die Sport-Mannschaften: Das Fußball-Team Red Bull New York erklärt seinen Zuschauern während des Spiels, wie sie Eintrittskarten direkt über Facebook kaufen können. Beim Baseball gibt es Werbebanden, die sich auf Hashtags beschränken. Auf Eintrittskarten sind die Logos der Sozialen Netzwerke prominent aufgedruckt.
Aber auch die Liste der städtischen sozialen Kanäle, angefangen vom Bürgermeisterbüro über Polizei, Feuerwehr bis zu Krankenhäusern ist schier unendlich, umfasst 272 (!) Kanäle. Dazu kommen die Foursquare-, Facebook- und Twitter-Logos an den Eingängen vieler Geschäften, in TV-Shows, bei den Bauchbinden von Nachrichtenkommentatoren und natürlich auch in der Werbung.
Es ist nicht zu übersehen: Soziale Netzwerke sind in New York deutlich intensiver in das Stadtbild eingebunden, als es bislang in deutschen Großstädten der Fall ist. Durch ihre extreme Präsenz im Stadtbild haften Facebook, Instagram und Co. etwas Alltägliches und damit auch angenehm Normales an.
Dazu kommt: WLAN ist in der Stadt allgegenwärtig. Sicher, bei öffentlichen WLAN-Hotspots sollte man vorsichtig sein. Wer möchte, kann durch die unendliche Anzahl an Netzwerken – viele Geschäfte bieten WLAN an – auch mit seinem deutschen Smartphone an vielen Orten der Stadt online sein, ohne extreme Datenkosten beim eigenen Netzbetreiber zahlen zu müssen.
Die Bilder zeigen mehrere Beispiele für den digitalen Alltag in New York und die Präsenz Sozialer Netzwerke in der Stadt. Ich kann mir gut vorstellen, dass man einige davon in Zukunft auch in Deutschland sehen wird.












Ein Gedanke zu “Soziale Netzwerke: Wie Facebook, Twitter und Co. das Stadtbild von New York prägen”